Long time no see

Ahoi Matrosen!

Wie ist es euch ergangen? Es war lange still im Hause Beauty Galore und ich kann euch leider nicht versprechen, dass es nicht wieder ruhig werden wird.

DSC_09671

Wo ist das Jahr nur geblieben? Es ist gerannt, gesprintet, es konnte gar nicht schnell genug sein, ich befürchte, 2016 mag sich selbst nicht besonders. Fast ist schon wieder Herbst, wie konnte das nur so schnell passieren? Und wenn ich so darüber nachdenke, was ich bisher so gemacht habe, dann bekomme ich zumindest das Gefühl, als hätte es nur aus Arbeit bestanden. Die ersten Monate im vollstationären Dienst mit rollenden Schichten war schon echt eine Erfahrung. Umso froher war ich, später nur noch Spätschichten machen zu müssen. Und mittlerweile bin ich sogar fast flexibel in meiner Arbeitszeit, da ich seit einigen Wochen die Leitung habe. Es ist eine große Herausforderung, besonders da der Markt an Fachkräften im Moment einfach leer ist. Zwischendurch war es sogar mal richtig schlimm. Ich war übers Wochenende in Würzburg (und da passierten witzige Dinge) und kam mit Zweifeln nach Hause. Was hatte ich da eigentlich aufgegeben? War es das wert? Habe ich eine falsche Entscheidung getroffen? Ich wünschte mir so sehr, meine Entscheidung nicht bereuen zu müssen.

Im Moment kämpfe ich mich von Wochenende zu Wochenende bis ich dann endlich meinen Sommerurlaub machen kann. Ich wollte eigentlich nur zwei Wochen frei machen, habe dann aber spontan noch eine dritte Woche drangehangen, um mit meinen Eltern gemeinsam Urlaub machen zu können. Ich brauche dringend Zeit, um wieder aufzutanken. Es gab Momente, da war ich so abgekämpft und dünnhäutig, dass ich in Tränen ausbrach, wenn man mich nach der Arbeit fragte. (Ja, auch vor Kollegen..) Das wird aber immer besser je mehr Struktur ich für mich selbst aufbauen kann und von den Kollegen entlastet werde. Ich bin optimistisch. Ich denke, es wird schon gut werden. Und hey, wenn nicht, dann nimmt mich nach diesem Jahr und diesen Erfahrungen jeder Arbeitgeber 😛

Und wie ich so die Beiträge über meine Befindlichkeiten der letzten Jahre durchforste, fällt mir auf, dass ich vor einem Jahr so unbedingt überhaupt gar nicht wieder nach Thüringen ziehen wollte 😛 Interessanterweise meckert nun niemand mehr über meine Arbeit. Immerhin arbeite ich jetzt Vollzeit, verdiene ordentlich und besonders einfach ist meine Tätigkeit auch nicht. Zur Zeit genieße ich die Wochenenden bei meinen Eltern sogar ganz besonders, da ich dort einfach abschalten kann, was mir zuhause leider nur schwer gelingt.

Und so zähle ich die Tage, die Stunden bis zum Urlaub. Es ist nicht mehr lang und nach dem Urlaub ist für mich wie nächstes Jahr 😉

Wie geht es euch denn so? Läuft’s bei euch oder holpert’s? Habt ihr auch Urlaub oder wart ihr schon?

Bis bald!

_STEF

I’m here, I’m good

Liebe Leute,

was war das nur für ein Jahr? 2015 war ein Jahr, in dem ich unfassbar viele Dinge getan habe. Neue Gelegenheiten haben sich eröffnet, unglaubliche Erlebnisse haben sich ereignet, schwere Entscheidungen waren zu treffen. Und mal ganz unter uns, niemals habe ich gedacht, dass es so endet.

DSC_90501

Read more

chit chat

Hallo zusammen!

Ich verfluche den Menschen, der sich ausgedacht hat, dass man für Geld arbeiten muss. Mein zweiwöchiger Heimaturlaub ist schon wieder vorbei und ich habe mich gefragt, was ich letztes Jahr eigentlich dort ganze drei Wochen getrieben habe. Letztes Jahr war ja so einiges etwas anders. Ich habe ca. 8 kg weniger gewogen (ja, ich habe zugenommen und ja, es ärgert mich), war extremst auf Partnersuche, war total verunsichert, was ich mit meinem Leben anfangen soll, wollte so sehr jemanden, von dem ich die fehlende Orientierung bekam. Es konnte nicht schnell genug gehen, ich wollte ja schließlich auch Kinder und bin nicht mehr die Jüngste. Es sind noch 151 Tage bis zu meinem 30. Geburtstag, ich habe mir einen Countdown eingerichtet. Aber das war nur Spaß, denn der eigentliche Countdown zeigt 30 Tage bis ich nach New York fliege. Wirklich.

Ich habe viel darüber nachgedacht, wo ich sein möchte. Ich habe fast wöchentlich überlegt, ob ich nicht doch zu meinen Eltern ziehen sollte. Nach diesem Urlaub bin ich mir sicher, ich will es nicht. Ich mag meine Familie. Auch wenn sie so ihre Macken haben und ich sekündlich die Augen verdrehen könnte. Mir wäre das alles zu klein, zu eng. Zu wenig Möglichkeiten, zu wenig Freiheit, zu viel Kontrolle, auch wenn sie es nicht zugeben würden. („Kontrollieren? Wir? Wir wollen doch nur wissen, wo du bist und wann du wiederkommst!“) Ich wüsste ja gar nicht, was ich dort machen sollte. Alte (Schul-)Freunde sind nicht mehr da oder haben ihre eigenen Leben aufgebaut. Die Jugend, die noch vor Ort ist, beschäftigt sich ganz gut und kommt klar, aber für mich mir wäre das zu wenig. Viele haben ihre Meinungen festbetoniert und können und/oder wollen nicht differenziert nachdenken. Jede Geschichte hat zwei Seiten, ich habe aber den Eindruck, als wäre die andere Seite einfach uninteressant oder unerheblich für deren Leben. Mir kommt dort alles etwas eingeschränkt vor. Ob das nun gewachsen oder künstlich herbeigeführt ist, sei mal dahingestellt. Ich habe aber gemerkt, dass ich mit meinen Ansichten und Meinungen an Grenzen komme. Dass ich den Diskurs nicht anregen kann, sondern abgewiegelt werde. „Das ist halt so!“, „Ich bin so!“, „Was interessiert MICH das?“. Das macht mich wütend und traurig. Aber es macht es für mich auch einfacher eine Entscheidung zu treffen. Ich finde es schade, dass es so ist. Erst vor ein paar Tagen durfte ich mir anhören, dass meine Arbeit keine Arbeit ist. Auf Kids aufzupassen ist keine Arbeit. Ich stehe ja nur rum und schaue zu. Als ich versuchte zu erklären, dass es nicht so ist und was meine Arbeit umfasst, hieß es, solange nichts passiere, stehe ich ja nur rum. Na ja, solange keiner im Schwimmbad ertrinkt, sitzt der Bademeister auch nur rum. Und was mich am meisten ärgert, ist dass meine Arbeit keine Arbeit ist, nur weil sie körperlich nicht so anstrengend ist wie die Arbeit meines Gesprächspartners. Es ist keine ehrliche Arbeit, ich muss mich nicht anstrengen, ich mach mich nicht dreckig. Und außerdem ist es ja eine Frechheit, dass ich mehr verdiene (fürs Rumstehen und Zuschauen) und dann nicht mal Vollzeit arbeite.. -.-

DSC_57351

Read more

Ein Status-Update

Hallöchen!

Mein letztes persönliches Update liegt etwas zurück, daher wollte ich euch gern mitteilen, wie es mir so geht. Interessiert sicher nicht jeden, aber ist mir wurscht, mein Blog und so.

Ich habe euch im Februar das letzte Mal darüber informiert, was bei mir so los ist. Im Februar hatte ich eine ziemlich tolle Woche und auch in letzter Zeit geht es mir ziemlich gut. Der Mai war wirklich toll, ich habe viele tolle Dinge unternommen, ein wenig Urlaub mit meinen Eltern gemacht und habe krasse Sachen erlebt. Z.B. bin ich in den Pfingstferien zum ersten Mal geflogen. Im Nachbarort ist ein kleiner Flugplatz und im Rahmen des Ferienprogramms durfte ich auch einen kurzen Flug mitmachen. Es.war.so.toll! Einfach unbeschreiblich großartig. Ich war total geflashed. Außerdem habe ich für meinen USA-Urlaub im Herbst den Flug und die Unterkunft in New York gebucht. Somit gibt es kein Zurück mehr, ich werde am 15.09.15 nach NY fliegen! ♥

DSC_4569

Read more

Gott sei Dank ist bald…

… mein Urlaub, Weihnachten, das Jahr vorüber!

Die letzten Wochen waren verrückt. Aber fangen wir von vorne an.

Mein lieber Kollege ist Vater geworden, die Kleine ist Zucker und einfach unendlich niedlich. Und das stimmt wirklich, denn nicht jedes Baby ist süß.. Sorry Mütter 😀 Mein lieber Kollege verabschiedete sich dann also 8 Wochen in seine Elternzeit und ließ mich zurück mit Bergen von Arbeit, Projekten, Vorhaben und einer Vertretung. Bereits in den ersten drei Wochen habe ich so viele Überstunden geschrieben, dass ich die Herbstferienwoche komplett (und eigentlich sogar fast drei Mail) frei machen konnte. Die Herbstferien verbrachte ich zusammen mit meinem Tiefpunkt des Jahres bei meinen Eltern. Die Trennung von April wurmte mich, die Arbeit schaffte mich, die Gefühle schlugen Purzelbäume und ich brauchte einfach so sehr eine Auszeit von allem. Zu allem Überfluss fand in genau dieser Woche mein 10-jähriges Klassentreffen statt. Sowohl meine beste Freundin als auch mein damals bester Freund waren verhindert und alle anderen glänzten mit ihren Eheringen, Kindern oder Babybäuchen. Ich gönne es euch allen von ganzem Herzen, konnte es aber leider nicht sehr lange ertragen, also ging ich als erste.

DSC_0027 (2)1

Read more